[Extrablatt] Fürbitte der Königlichen Compagnie für öffentliche Beförderung (KCföB)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • [Extrablatt] Fürbitte der Königlichen Compagnie für öffentliche Beförderung (KCföB)

      EXTRABLATT, EXTRABLATT!

      Neuigkeiten von Hubertus Herold

      Repugnaria. Transportable Neuigkeiten werfen ihre Schatten voraus. Spätestens nachdem jüngst ein strammer Zossen tragisch unter der Last des Ihm aufgeladenen Wechselgoldes zugrunde brach, die Kähne und Fähren wegen des zu hohen Tiefgangs aus Angst vorm jähen Ende am Grunde der See nur noch Einzelpersonen mitzuführen wagten und die Aeronauten mehr Sandsäcke hätten Abwerfen müssen, als der Korb des Ballons zu tragen vermag, um in die Höhen aufzusteigen, und sie somit keine Beförderungen mehr durchzuführen im Stande sich sahen, traten sie konzertiert zu einer Audienz im herrschaftlich-königlichen Palaste zu Repugnaria unter die Augen seiner königlichen Majestät, Ranulfs des Barmherzigen von Wane zu Greifsund. Ihm ihrer aller Leidwesen zu schildern, trugen sie einer nach dem anderen die Geschichten aus allen Himmelsrichtungen vor. Infolge gemeinsamer Abwägungen, gewährte der König den Reisemannen das Recht sich zu einer Gilde zusammenzuschließen, um reichsweit gerechte Arbeitsbedingungen erwirken zu können. So gründete sich die "Königliche Compagnie für öffentliche Beförderung" (KCföB).

      ----

      Der erste Beschluss dieser Compagnie war es, aus den oben vorgetragenen Gründen heraus das Mitführen von Wechselgold zum Wohlgefallen der Arbeitsbedingungen für Tier und Mensch mit sofortiger Wirkung einzustellen. Müssen sie doch von den 2 Dinaren Reisekosten je einen an die jeweilige Stadt oder Grafschaft abführen. Der Übrige deckt gerade den Unterhalt der Transportmittel und den eigenen Hunger.

      Der zweite Beschluss war es im Zuge dieser Reform, zur Manifestierung einer gemeinsamen auch nach außen hin repräsentativen Identität, die in die Jahre geratenen uneinheitlichen Geleitbriefe aus aller Herren und Damen Landen des Königreiches in einem offiziellen gemeinsamen Dokument zusammenzufassen und durch eine grüne Überschrift die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu symbolisieren.

      ----

      Der von seiner Majestät König Ranulf beauftragte Secretarius, hat in den letzten Tagen an der großen Markthalle zu Repugnaria sein "Bureau Temporalis - Quo Vadis?" errichtet, um in den folgenden Tagen die alten ungültig gewordenen Dokumente im Wechsel zu ersetzen. Dieser überaus wichtigen und bedeutsamen Verantwortung, so hat er es beteuert, wird er mit allem Tatendrang eifrig und gewissenhaft Rechnung tragen.



      Bis hierhin,
      Hubertus Herold,
      königlicher Reporter
      :medievalcraftklein: