[Aretha] Sand der Zeit

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    • [Aretha] Sand der Zeit

      Riesige Wüsten aus feinem weißen Sand, rotes Gebirge, brütende Hitze, Sandstürme, Skorpione und Schlangen, scharfes Essen, Datteln, Feigen und Orangen. Das beschreibt wohl die Bewohner Arethas relativ gut.


      Doch, woher stammen sie? Wie lautet ihre Geschichte?
      Wie uns die Forschungen der königlichen Bibliothek zeigen, wanderte einst jener Stamm von Menschen aus den Küstengebieten der Narwalen nach Nordosten, dessen Mitglieder man heute rückblickend Arethaner nennt. In den heißen Steppen und Wüsten siedelten sich einige fest an den wasserspendenden Flüssen an. Sie begannen dort ihre Sitten und Traditionen auszuüben und weiterzuentwickeln. In den ersten Urzeiten der Besiedlung Arethas schienen die hohen Tafelberge des Zentralgebirges eine unüberwindbare geografische Grenze zu formen. Doch das Gebirge versorgte lange Landstriche der Wüste mit Leben bringenden Wasserströmen, derer heute nur noch ein wichtiger Fluss übrig geblieben ist, während die restlichen in der Ära der Drachenkriege vertrockneten. Schon früh verteilten sich die neuen Fürsten der Wüste auf den sandigen Dünen des Landes -immer in unmittelbarer Nähe zum Fluss. Für eine Zeit reichte ihnen das.


      Doch das kahle Land war den meisten zuwider und es ziehte viele wieder zurück an die Küsten der Narwalen. Diejenigen, die blieben wollten jedoch mehr.
      Es kam die Zeit, da reichte es den Arethanern nicht die Felswände der Tafelberge von der Ferne zu betrachten. Immer tiefer zog es den Kernstamm ins schroffe Felsland. Seit der Migration großer Teile des Urstammes kann man die Arethaner in zwei größere Gruppen kategorisieren. Jene, die in den heißen Gefilden der ewig wandernden Dünen geblieben sind und heute als sandige Arethaner bekannt sind und jene, die es in das Tafelgebirge zog und die heute als felsige Arethaner bekannt sind. Durch Schluchten hindurch, über Gipfel hinweg. Der Erkundungsdrang der Arethaner war nicht zu stillen. Die Legenden sagen, dass die Arethaner eines Tages am unteren Ende eines großen Wasserfalls campieren. Ihnen fielen die üppigen Mengen an roten, grünen und blauen Steinen im Wasser des Flussbettes auf. Schon lange kannte man die Geschichten, dass vor allem bei den Stämmen der Lyren und Dornen, solche Steine als wertvolle Handelsgüter fungieren. An der Quelle des Wasserfalls, hoch auf der Ebene des Tafelbergs gründete man eine neue Siedlung, die später Namensgeber der ganzen Region und ihrer Bewohner werden sollte.


      Die legendäre Bergbaumetropole Aretha. Auch wenn die Stadt, trotz ihrer großen Prächtigkeit von außen nicht großartig von anderen Großstädten ihrer Zeit zu unterscheiden war, so sehr anders war Arethas Untergrund. Die Bewohner gruben sich immer tiefer das Gestein des Berges und schöpften unermesslichen Reichtum. Doch wie ein Wurm im Holz, so fraßen sich die Arethaner in ihrer Gier durchs Gestein des Berges. Ihre Habsucht war unstillbar. Es kam, wie es kommen musste. Bei der großen Erschütterung die das gesamte Zentralgebirge und weite Landmassen darüber hinaus betraf, zerbrach das Gestein Arethas unter den Füßen der Siedler weg. Zu durchlöchert war Arethas Fundament geworden. Diejenigen, die überlebten, zogen weg und ließen das ehemalige Zentrum des heißen Ostens zurück....


      ~ Cogitare, Honoris, Pax ~