Niederbronner Herold #1

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    • Niederbronner Herold #1

      Seyd gegrüßt Volke Erianors,

      dies sind die ersten Blätter der Geschichte Niederbronns, ausgeschmückt mit langen Erzählungen spannender Ereignisse und mysteriöser Vorfälle. Eine neue Auflage wird, sofern die Zeit dazu gefunden werden kann, immer zur zweiten Woche eines jeden Mondes erscheinen. So wünsche ich nun viel Vergnügen!

      gez.
      Sara Volkerts, Stadtschreiberin Niederbronns



      Kapitel 1: Erschließung der Mine

      Als Richter Alor von Hartstein die Stadt Niederbronn betrat, fielen ihm
      sofort die geringen Materialien auf. Daher wollte er einen langfristigen
      Weg finden, seine Stadt mit Rohstoffen zu versorgen. Aus diesem Grund
      beschloss er die Erschließung der Mine. Doch zuerst musste am Platz der
      Mine einige Arbeit getan werden. So taten sich viele, fleißige Arbeiter
      Niederbronns zusammen und schütteten binnen drei Monden hohe Berge an
      den nördlichen Teil der Stadt. Diese Berge hatten allerdings neben ihrer
      glänzenden Schönheit, noch andere, taktische Gründe. So erschwerten sie
      den Zugang zur Stadt erheblich und schützten so Niederbronn vor den
      Banditen oder auch riesigen Armeen. In diesem Tal voller Sicherheit,
      oben im Norden, wurde dann ebenfalls eine große Mine erbaut.

      Neben der Mine ordnete Alor ein Minenlager an, welches vielen
      erschöpften Minenarbeitern Unterschlupf und einen warmen Schlafplatz
      bot. So entdeckten auch einige Arbeiter viele Sträucher von
      wunderschönem Mohn direkt neben der Mine und Alor beschloss, dort eine
      Blumenwiese zu bepflanzen. Bereits nach wenigen Wochen blühten dort
      unzählige, zauberhaft duftende Blumen. So entwickelte sich der einst
      karge Norden zu einem Lebensmittelpunkt eines jeden Arbeiters.
      Kapitel 2: Befestigung der Stadt


      Bei einer Begehung Niederbronns fielen Alor und seinem guter Freund
      Gondrian, aufgrund ihrer reichen Erfahrungen in der Architektur und dem
      Kriegstum, sofort die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen am Rande der
      Stadt auf. Die drohende Gefahr der räuberischen Banditen trieb sie nun
      zu dem Bau einer neuen Stadtmauer Niederbronns.

      Doch sollte es nicht irgendeine Mauer sein und so errichtete Gondrian
      eine einzigartige Mauer, welche als einzige in ganz Erianor einen
      riesigen Trebuchet in jeder Himmelsrichtung besaß. So konnten ganze
      Truppenverbände aufgelöst und riesige Heere aufgehalten werden. Zudem
      boten einige stark befestigte Wachtürme dank der Berglage Niederbronns,
      eine strategisch sehr wertvolle Ausblickslage der Landschaft: Feinde
      konnten früh gesichtet werden und mögliche Angriffe konnten vereitelt
      werden. Zur gleichen Zeit hielten die großen, fest verankerten Stadttore
      viele Krieger auf und gaben den niederbronn’schen Kriegern die
      Möglichkeit, schnell ein und aus zu gehen. Auch bei lang andauernden
      Belagerungen waren die Bewohner Niederbronns sicher.
      Kapitel 3: Überfall auf Goldtransport


      Vor nicht einmal einem Mond ereignete sich ein schrecklicher Überfall auf
      einen niederbronn’schen Karren! Steuern sollten von Niederbronn nach Repugnaria
      zum König gebracht werden, doch als nach vier Tagen immer noch kein Karren in der
      Hauptstadt angekommen war, wurde ein Suchtrupp losgeschickt. Nach einem Tag
      wurde der Karren schließlich nahe der Burg Schwarzfeuer entdeckt, jedoch war der
      Anblick dort erschreckend: Alle Männer aus Niederbronn lagen tot auf dem blutgetränkten
      Boden und der Karren war zerstört. Neben dem tragischen Unglück befand sich der Leichnam
      eines vermummten Fremden, der das Banner der Banditen trug.

      Richter Alor von Hartstein rief daher den Notstand der Stadt Niederbronn aus, was zur Folge hatte,
      dass die Wachen verdoppelt und die Grenzübergänge stärker bewacht wurden. Des weiteren
      hat sich jeder Bewohner der Stadt bei Einbruch der Nacht in seinem Hause zu befinden.

      Doch die Frage bleibt: Wer sind diese Banditen und was ist ihr Ziel? Wird Niederbronn mit dieser
      Bedrohung fertig? Wird Niederbronn es schaffen, diese Gefahr von Erianor abzuwehren? Dies bleibt
      abzuwarten. Wir bitten jeden Bürger Erianors, sich bei Informationen zu diesen Banditen bei dem
      Hofstab von Niederbronn oder dem Richter selbst zu melden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alor_Hartstein ()