[Nordmeer] Die Geschichte des Landes

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    • [Nordmeer] Die Geschichte des Landes

      Den Vieren zum Gruße!

      In den Archiven Goldhafens ruhen so einige Schätze aus vergangenen Zeiten, die seit langem kein Mensch mehr gesehen hat. Das mag wohl auch auf das fehlende Interesse der Seefahrer zurückzuführen sein. Verständlich, schließlich verdient man mit alten Pergamenten kein Geld. Vielleicht interessieren sich aber die anderen Bewohner des Reiches für solche Dinge, weswegen hier einmal im Anhang eines der Zeugnisse von Nordmeer's Vergangenheit veröffentlicht werden soll. Die Sprache ist noch deutlich von vor den großen Reformen unserer Zeit, aber hier macht sich niemand die Mühe, das zu übertragen.

      gezeichnet, Walter, Statthalter Goldhafens.

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      Annales regni Elyria, Guldhaffen anno XVI des Köenic Grimbold

      Zur manung und dem gdenken jener hoch schreklichen tage wil ich hir zeugniß abgeben, von der Vervvüestung Nordmers unter Milrons grausamer herschaft, wie sie mir zugetragen ward von den üeberlebenden. So ich sprechen werde möeget ir mich wohl zum Narrn und Spinner erkläeren, doch gebe ich euch nun nichts als die warheit, im Namen der Vier.
      Lang zeyt schon war das land Nordmers durch Milrons zorn gegeißelt, wie viel ander Lande Erianors. Es war der jahre füenfzig vor dem Thron des Köenic Grimbold vom Geschlecht Wane jedoch, als sich der Kataklismus in seiner vollen stäerke erhob. Dereinst war unser heim Guldhaffen ein bescheiden, doch groß städtchen, schön anzubliken und voll regen handels. Doch dann begann der Fluch, und die Erd fing an zu bebn.
      Jahrzehnt und Jahrzehnt üeber wirkte ungeheure Kraft auf das Land. Die felsen der küeste erhoben sich aus den wassern, und turmten wie riesig Kolosse im mer. Das gestein des Landes zerbrach, und langsam schoben sich die trüemmer hinaus auf die see, die spalten dort mit wasser geflutet. Die sich erhabenden und senkenden felsen zerstöerten wie milronisch unsre wunderschöene Stadt. Das erhabne quaderwerc der häeuser wurd zu schut zeriben, die Kirch wart dem erdboden eben gesezt, der haffen versank im mer, und das frisch wasser im Grund wurd durch hereinströmende Flut verdorben.
      Vollständig zerstöert und verdorben war das land, unwirtlich jeden Lebens, und so verließ man dereinst unser Heim, und suchte flucht hinter Elyrias ringen. Erst dieser Tage, da der Köenic im osten den Finstren gebant hat, und seine Gotesgesandten unsere Landen befahren haben, köenen wir zurüeck, es aufzubauen so wie es einst war.

      So hat es sich dereinst begeben, und so soll es geschrieben sein, darauf ich schwör mit meinem Namen und meiner Seel!


      Herman aus Guldhaffen

      Gezeichnet,
      Richter Martinus Darius Thol

      Beamter im Dienst seiner Majestät Ranulf I.,
      Chorherr zu Repugnaria