Anschlagtafel

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    • Anschlagtafel

      *sie zieht ihren Umhang enger und die Kaputze ins Gesicht, blickt sich um, ob keiner in der Nähe ist und befestigt eine Notiz an der Pinnwand der Taverne. Sie betrachtet es kurz und verschwindet zwischen den Häuserreihen*


      Volk Erianors,

      seit wann erhält ein Kultist einen Prozess? Oder wird auch nur angehört?
      Wie kommt es zu solchen Entscheidungen von Seiten des Adels?
      Wer ist dieser Silas Graublut, dass er eine andere Behandlung erhält?

      Hinterfragt und nehmt nicht alles hin!

      Wacht auf!
    • *stellt sich vor die Anschlagtafel. Seine weißen Gewänder umschlingen seinen Körper, während an Arm und Beinen eine Kettenrüstung zum Vorschein kommt, die am Bauch und Brust von einem Lederwams bedeckt wird. An seinen Seiten steht eine Gruppe gleichuniformierter Männer*

      *Er erhebt die Stimme und blickt in die Gesichter der zufällig anwesenden Passanten*

      Wer auch immer dieser Denunziant ist, der meine Person diffamieren und die Gerechtigkeit der hohen Gerichtbarkeit unseres wunderschönen Landes in Zweifel ziehen möchte, er scheint mehr zu wissen als alle anderen Bürger Erianors. Wahrscheinlich will er uns klar machen, dass er mehr weiß, als die Götter selbst.

      Doch ich möchte mir die Möglichkeit nicht nehmen lassen, auf diesen unverhohlenen Angriff zu antworten.

      *hält kurz inne, atmet tief ein und spricht dann mit entschlossener Stimme*

      Ich bin Silas Graublut. Ich war lange Zeit auf Seereisen, doch bin ich nun endlich wieder nach Erianor zurückgekehrt. Es ist mein erstes und wichtigstes Anliegen, nach einer gerechten Behandlung durch das hohe Gericht, als normaler Bürger des Königreichs zu leben. Ja, es wird sich rumgesprochen haben, ich habe eine frevelhafte Tat begannen. Die Erkenntnis meiner Untat wird mir wohl bis zum letzten Atemzug nicht erlauben, je wieder ein glücklicher Mensch zu sein. Ich werde in der Gewissheit leben müssen, einen gerechten und rechtschaffenden Mann beinahe ermordert zu haben.
      *als er den letzteb satz ausspricht, blickt er beschämt und traurig zu Boden, er zittert leicht und atmet abermals tief ein und aus*

      *er beginnt zu rufen*
      Über meine Motive gibt es viel zu erzählen, doch kann ich bezeugen, dass ich zu keinem Zeitpunkt weder den dunklen Lehren Milrons gefolgt bin noch korrumpierbar war.

      *er hebt die linke Hand und zeigt mit einem finger mahnend in den himmel*

      Die Dämmerung zieht einmal mehr über dieses Land. Die Toten und Todgeweihten stehen öffentlich aufgelistet und für jedermann sichtbar auf einer Liste. Die Angst durchsetzt die Bürger und die Furcht vor der Dunkelheit flüstert selbst den rechtschaffendsten Bürger einen dunklen Fluch in den Kopf. Ich mache keinen Vorwurf daraus, wenn man nun verwirrt ist, wenn man nicht mehr weiß, wem man sich anvertrauen kann.
      *hält die Hände tellerartig nach vorne und blickt fragend in die Menge, er wird dabei leiser*

      Doch was können wir tun? Sollen wir uns nun verstecken? Zu Hause im sicheren Heim, in der Hoffnung der Fluch der Milroner wird an einem vorbeiziehen? Ich denke, meine Freunde, dass kann es nicht sein. Es ist Zeit für eine zivilie Mobilisierung.
      *dann bricht der Wortwall aus ihm heraus, und mit kraftvoller und lauter Stimme ruft er*

      Wir wollen nicht ruhen, während die Milroner unser Land heimsuchen! Wir werden widerstand leisten. Und ja, bei Mirans gütigen Licht, lasst und zusammenstehen. Nur ein einträchtiges Bürgertum, kann sich gegen die Korruption der Finsternis, wehrhaft zeigen!

      *wird dann wieder ruhiger*
      Meine Freunde hier und ich *er zeigt zu seinen uniformierten Begleitern* werden nicht still bleiben. Wir werden uns gegen diesen Kult wehren...
      Aus diesem Grund werde ich mit allen lebenden Zielen des Kults sprechen und ihnen meinen schutz anbieten. Wir werden dies tun um diejenigen zu schützen, die unseren Schutz gebrauchen können.

      *dann bricht es erneut aus ihm raus und er ballt die linke Faust*

      Für die wehrlosen und schwachen unter uns! Für die Kinder gleichwohl wie für die Alten! Wir werden nicht weichen, niemals aufgeben! Niemals Aufgeben!

      *er tritt ab und seine Männer folgen ihm*
    • *sie sah Silas beim sprechen zu und kaut unmerklich nervös auf ihrer Unterlippe*

      Eure Worte mögen Wahrheiten sprechen oder gar Lügen! Aber ob ihr die Taten gerecht walten ließet, ist eine andere Frage!.

      Ich zeige euch keinerlei erbamen. Ihr habt seine Kurfürstliche Majestät vor einiger Zeit bedroht und somit eine Kultistin befreit! Ihr seid nicht's anderes, als jeglicher Abschaum der in Flammen Mirans, schmoren sollte!...

      *sie sprach recht empört aus sich und knurrt leicht nach*
      gez.
      Layla-Aurelia